Backlink

Ein Rückverweis (englisch: backlink bzw. back-link) bezeichnet einen Link von einer Webseite auf meine Webseite. Im Unterschied zu einem Inlink (Links innerhalb einer Domain/Website) und einem Outlink (externer Link auf andere Domain/Website) sind das also die Verweise, die von anderen Websites auf die eigene Website verlinken.

Brooklyn Bridge Netzwerk in New York City
Brücken verbinden Menschen und ganze Kontinente, (Hyper-)Links verbinden das Internet und damit das gesamte Universum.

Ein Link (auch Hyperlink) entsteht dadurch, dass ein Inhaltselement wie ein Text, Bild oder Video mit einem speziellen HTML-Code auf einen anderes Dokument, wie z.B. eine interne oder externe Webseite verweist.

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Der Hyperlink ist die Grundlage des Webs

Das href-Attribut macht den Link zu einem Hyperlink.

Und damit hätten wir einmal vor uns DIE Grundlage, was das WWW so einzigartig und damit unfassbar attraktiv macht: Die Dokumente bzw. Seiten (eine Seite = URL im Web ist nichts anderes als ein „Dokument“) aller Websites/Server können durch Hyperlinks miteinander verbunden werden und durch einen einfachen Klick aufgerufen werden.

Immer dann, wenn z.B. in einem Text ein Verweis benötigt wird auf einen anderen weiterführenden Text, eine Fundstelle  oder ausführliche Erläuterungen in einem Lexikon wird direkt – durch Klick auf den Verweis (Link) – die andere Seite aufgerufen.

Links von externen Webseiten, also anderen Domains, werden von uns als Backlinks bezeichnet.

Backlink Bedeutung

In vielen Suchmaschinen wird die Anzahl der Rückverweise als Indiz für die Linkpopularität oder Wichtigkeit einer Website verwendet.

Googles mittlerweile nicht mehr aktualisierter PageRank-Algorithmus war ein Beispiel hierfür.

Auf die Backlinks hat der Betreiber einer Website in der Regel keinen direkten Einfluss.

Zur Generierung zusätzlicher Backlinks bzw. zur Beeinflussung des Linktextes und der Linkpopularität dienen unter anderem Linkbuilding, Referrer-Spam, Textlinktausch und Artikelverzeichnisse.

Das Aufspüren der Backlinks erfolgt mit Hilfe von Suchmaschinen, durch Auslesen der Referrer bei der Logdateianalyse oder durch spezielle SEO-Tools.

So kann man bei vielen Suchmaschinen eine Suchanfrage der Form „link:<URL>“ verwenden, um die Rückverweise auf die Webseite mit der angegebenen URL zu bestimmen.

Backlinks als Rankingfaktor und als Gelddruckmaschine

In den Jahren 2006-2016 hat die Bedeutung der Backlinks gegenüber anderen Rankingfaktoren deutlich abgenommen. (sagt u.a. Searchmetrics) Backlinks galten in der SEO-Szene etwa bis 2012  als einer der stärksten Rankingfaktoren des Algorithmus, nach dem Google die Reihenfolge der organischen Suchergebnisse berechnet.

Mit Backlinks konnte ein Webseitenbetreiber auch thematisch vollkommen irrelevante Websites „pushen“, z.B. um Traffic zu generieren für Google Adsense. Wenn dann noch Klickbetrüger für die notwendigen Klicks (Pay per Click = PPC) auf ihren Websites gesorgt haben, waren Backlinks von Pagerank-starken Webseiten Gold wert.

Die Suchmaschinen-Betreiber haben irgendwann erkannt, dass die meisten Backlinks „künstlich“ bzw. unnatürlich entstanden waren und ausschließlich zum Ziel hatten, Webseiten in die vorderen Suchergebnisse zu manipulieren.

Die Spam-Bekämpfer von Google können Seiten mit einer unnatürlichen Linkstruktur leicht identifizieren.

Die entsprechenden Algorithmus-Updates wie Panda und Penguin haben die Websites vieler Backlink-Spammer abgewertet.

Das sind z.B. Muster wie : viele Links aus Russland, Afrika etc., zu viele Links, zu spezifisch, zu schnell gewachsen, zu viele von einer einzigen Quelle/Domain, viele von bekannten Spam-Linkquellen, gekaufte Links etc.).

Wenn die Backlink-Struktur einer Website diese Pattern aufweist, wird sie stark abgestuft.

Heute, 2018, gehen wir davon aus, dass die lernenden KIs der Suchmaschinen unnatürliche Links sehr schnell erkennen.
Wir wären daher sehr vorsichtig mit aggressiven Linkaufbau-Strategien.

Unliebsame Backlinks können Webmaster mit dem Disavow-Tool entfernen bzw. entwerten werden.

 

 

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