Emojis und Emoticons

Das Smiley :-9 und seine Bedeutung

In der grauen Vorzeit, als es noch keine Emojis Smartphones, kein Whatsapp keinen Facebook Messenger und auch kein Snapchat gab, mussten Gefühle und Gemütszustände des Schreibers noch über Emoticons (Smileys) ausgedrückt werden.

Wer etwas auf sich hielt, kannte die wichtigsten Emoticons und verwendete sie vor allem in Mails.

und all dieDie Welt der Emoticons wächst von Jahr zu Jahr immer mehr an. Keiner kann dabei einen Überblick über all die Varianten behalten.

Was hat es denn nun wieder mit :-9 auf sich?

Ganz einfach. Erhalten Sie per Facebook, Whatsapp, Snapchat oder anderem Wege dieses Zeichen drückt Ihr Gegenüber aus: Ich befeuchte mir die Lippen mit meiner Zunge.

Zum Einsatz eignet dies sich vor allem, wenn dem Nutzer buchstäblich das Wasser im Munde zusammenläuft, etwa beim Betrachten des Lieblingsgerichts. Aufgrund der Vielfachheit an Emoticons existieren Smileys, welche sehr ähnlich aussehen, jedoch eine teils vollkommen andere Bedeutung in sich tragen. Hier eine Auswahl:

  • :-6 Ich habe etwas Saures gegessen
  • :-& sprachloser Smiley
  • :-q Der User versucht, seine Zunge in die Nase zu stecken.
  • :-b Die Zunge zeigt nach links
  • :-d linkischer Smiley, der dich aufziehen soll.

Linkisch bezeichnet dabei ein Verhalten, welches mit wenig Geschick beziehungsweise nicht elegant ausgeführt wird.

Aber ganz gleich, welche Smileys Sie verwenden oder wie viele, Sie sollten stets auf eine Sache achten: Vor allem bei prekären Beziehungen zu Ihrem Gesprächspartner, etwa Ehegatte, Ex-Freundin oder ähnliches: Verwechseln Sie nach Möglichkeit nicht verschiedene Smileys, sonst drohen peinliche Situationen mit ungewissem Ausgang. Das Gleiche gilt im Übrigen für die Autokorrektur. Aus verliebt wird so schnell einmal verlobt.

Engagement

Ohne Engagement keine Konversion

Engagement (englisch gesprochen  [ɪnˈgeɪʤmənt) ist ein essentieller Begriff im Online Marketing und gehört zum Thema Social Media und Search Metrics.

Fragen, die (User-)Engagement beantwortet:

  • Wie messe ich Publikumserfolg in der Social Media Kommunikation?
  • Nach welchen Kriterien entscheide ich, welcher Content aktualisiert, ausgebaut, neu entwickelt oder gelöscht wird?
  • Welcher Kanal ist für welche Zielgruppe oder Persona optimal?

Engagement ist die messbare Rezeption von Content, d.h.  welche (User-)Reaktionen löst Content aus?

In TV-Zeiten entsprach Engagement wohl Zuschauer-Reaktionen und der Haupt-KPI war die Einschaltquote.

Bei Zeitungen waren Leserbriefe und Anrufe in der Redaktion, aber auch Zitate bei anderen Medien die einzigen Möglichkeiten, die Zufriedenheit des Lesers mit dem Medium zu messen. 

Engagement Nutzen

Engagement setzt sich zusammen aus der Summe aller User-Reaktionen: Anzahl der Likes, Shares, Quotes, Aufrufe, Anzahl Kommentare je Zeiteinheit usw. 

Engagement Messung mit Twitter Analytics
Was hat mein Post ausgelöst, welche User-Actions und v.a. wie oft?

Will ein Redakteur wissen, wie erfolgreich sein Tweet war, kann er mithilfe von Engagement-Tools wie Twitter Analytics verfolgen, wie viele Twitter-Nutzer seinen Beitrag innerhalb von 24h geliked haben.

Er gewinnt damit User-Daten, die sehr hilfreich sind beim Content Marketing.

Über das Monitoring und die Auswertung der Engagement-Daten etwa in in A/B-Tests können wertvolle Erkenntnisse über die User-Präferenzen bei Themen, Keywords und Aufbereitung der Inhalte, Schaltzeit, Gender, Alter, Einkommen, Geographie etc. gewonnen werden.

Engagement hilft bei der Kanalauswahl

Google bewertet letztlich die Relevanz von Traffic-Webseiten mithilfe von Engagement-Daten wie CTR, Absprungrate und Verweildauer. Damit ist Engagement DAS Ziel von Content-Marketing-Massnahmen und Search (SEO und SEA).

Engagement der Google Kanäle
Welche Kanäle treiben das Engagement?

Engagement ist gewissermassen eine Vorform der Konversion.
Ganz ohne User-Engagement z.B. auf einer Website gerät die Konversionsoptimierung zur Sisyphos-Arbeit, daher sollte Engagement als „Einschaltquote“ bzw. als Publikumsapplaus nicht übersehen werden bei den Bemühungen für SEO.

Fazit: Wer seine Engagement-Rate kennt und danach sein Content Marketing ausrichtet, spart sehr viel Zeit und Budget.