Google

Mehr als eine Suchmaschine

Der Alphabet-Konzern mit seinen Suchmaschinen Google und YouTube bedient derzeit (Stand 07/2019) 58 Millionen Nutzer in Deutschland (92% Marktanteil).

Google verteidigt diese Sonderstellung unter den Suchmaschinen u.a. durch eine ausgeklügelte Qualitätsbewertung von Websites. Damit wird versucht bestmöglich sicherzustellen, dass die Nutzerintention der Sucher erfüllt wird, damit diese Benutzer auch bei ihren nächsten Fragen Google nutzen.

Alphabet ist überragend erfolgreich mit seinen hochentwickelten Suchmaschinen und investiert stark in ein ganzes Netzwerk von Gratisangeboten (Maps, Earth, Analytics, News, Mail etc.).

Google Produkte für alle Kunden

Für Geschäftskunden hat alphabet ebenfalls viele Produkte:

Google Produkte für Geschäftskunden

Die langfristig vielleicht interessantesten Produkte bietet Google Entwicklern an:

Google Produkte für Entwickler

Alphabet kauft viele Unternehmen mit passenden Geschäftsmodellen (s. Grafik unten), was aufgrund der sprudelnden Gewinne aus dem Anzeigen-Geschäft (Google Ads, YouTube Ads) möglich ist.

Durch die Entwicklung des Smartphone-Betriebssystems Android ist Alphabet in den Markt des mobilen Internets eingestiegen.

Neben dem iOS von Apple gilt Android’s offene Architektur als aussichtsreichste Plattform für Smartphone-Betriebssysteme.

Der bisher im Mobilfunk-Markt dominierende Konzern Nokia hatte im Februar 2011 mit der Zusammenarbeit mit Microsoft das Scheitern seiner Plattform eingestanden.

Google+ hatte Facebook wenig entgegenzusetzen

Nach 2 Fehlversuchen (Google Wave und GoogleBuzz) hatte Alphabet mit Google+ 2012 erstmalig Facebook ernsthaft herausgefordert.

Zwar zählten bereits nach 2 Wochen 10 Millionen User weltweit zu den privilegierten Nutzern.

Anfangs konnte man sich nur auf persönliche Einladung eines Nutzers  bei diesem Dienst anmelden. Der Erfolg blieb bis 2018 jedoch aus, da das Nutzerinteresse und das Engagement  einfach zu schwach war.

Schließlich hat Facebook die allermeisten Nutzer für sein Netzwerk gewinnen können.

Alphabet konnte Facebook in seinem phänomenalen Erfolg nicht ankratzen.

Seit 2016 wurden Alphabet-intern immer mehr Ressourcen von dem Google+-Projekt abgezogen. 2018 wurde schließlich angekündigt, dass Google+ kurzfristig eingestellt wird. (50 Mio User suchen eine neue Plattform)

Die Zukunft sieht nicht optimal aus: Das Anzeigengeschäft mit den Suchmaschinen Google und YouTube ist die einzige hochprofitable Cash Cow von alphabet.
Die anderen Aktivitäten sind entweder unprofitabel, vernachlässigbar klein oder wachsen nicht so schnell wie der Wettbewerb.

Bei der Suchmaschine ist der Zenit womöglich schon überschritten.

Alphabet ist auf Rang 3 der wertvollsten Unternehmen der Welt hinter Microsoft (1) und Apple (2).

Google AdWords

Bei den Google AdWords handelt es sich um Online-Werbeanzeigen, die in den Ergebnissen der Suchmaschine, in den Anwendungen Google Earth und Google Maps sowie auf Internetseiten angezeigt werden, die zum Werbenetzwerk des Unternehmens gehören.

Das seit dem Jahr 2000 existierende AdWords-Programm ist die Haupteinnahmequelle von Google.

Google AdWords

Format und Kontext der Anzeigen

In ihrer häufigsten Form handelt es sich bei den AdWords um kurze Textanzeigen, die aus einer Überschrift mit bis zu 25 Zeichen und zwei Textzeilen mit jeweils höchstens 35 Zeichen bestehen – neben Text können die Anzeigen jedoch auch Grafiken und weitere Formate beinhalten. Die Werbekunden legen Themen und Keywords fest, in deren Zusammenhang Google die Anzeigen einblenden soll. Zusätzlich kann eingestellt werden, wie häufig Seitenbesucher eine Anzeige höchstens zu sehen bekommen, und es besteht die Möglichkeit, bestimmte IP-Adressbereiche von der Werbung auszuschließen.

Funktionsweise und Verbreitung

Anzeigenkunden können entscheiden, ob sie nach Anzahl der angezeigten oder der tatsächlich angeklickten Anzeigen bezahlen möchten. Die Werbung wird bei der Google-Suche getrennt von den Ergebnissen angezeigt.

Auch Partnerseiten wie AOL blenden die Google-Anzeigen in ihren Suchergebnissen ein, und Webmaster und YouTube-Uploader, die sich an Googles AdSense- oder DoubleClick-Programmen beteiligen, können AdWords auf ihren Webseiten und in ihren Videos anzeigen lassen.

Der Inhalt der jeweiligen Anzeigen wird dabei von Google bestimmt, es lässt sich jedoch einstellen, an welcher Stelle die AdWords angezeigt werden, sodass sie möglichst wenig vom Inhalt ablenken.

Verwaltung von Werbekampagnen

Google stellt eine kostenlose Software mit dem Namen AdWords Editor bereit, mit der sich Werbekampagnen und die damit verbundenen Keywords verwalten lassen: Änderungen können hier offline vorgenommen werden, bevor die Software sie an die Suchmaschine übermittelt.

Zusätzlich bieten Marketing-Experten und Agenturen Dienstleistungen an, die der Optimierung von AdWords-Kampagnen dienen sollen – diese Berater haben die Möglichkeit, eine Prüfung zum „Zertifizierten Partner von Google AdWords“ abzulegen.

Google Analytics

Mehr als nur Traffic messen – Mit Attribution Modelling viel effektiver optimieren!

Google Analytics Standort-Analyse in Echtzeit
Google Analytics erlaubt die Auswertung der Besucherdaten (hier nach Standorten) in Echtzeit und als historische Daten.

Google Analytics, das kostenlose Web-Tracking-Analyse-Tool dient dazu, Besucherdaten zu analysieren und erlaubt Analysen zur Performance von Web-Content in verschiedenen Sichten.

So erlaubt die Kategorie Verhalten (Behaviour) hervorragende Auswertungen zu der Rezeption von Inhalten.

Durch diese Daten können Website-Betreiber ihre Kommunikation und ihren Content optimieren und die Effizienz von laufenden Werbekampagnen überprüfen, gegebenenfalls erweitern oder abbrechen.

Auch für die Konversionsoptimierung liefert Analytics interessante Daten-Sichten.

Im Zusammenspiel mit Google Optimize lassen sich sehr einfach A/B-Tests durchführen – ohne Webentwickler.

In der Kategorie Akquisition steht der Kanal-Erfolg im Fokus. Alle Kanäle lassen sich vollkommen transparent analysieren. Insbesondere die Integration mit Google Search Console und Google AdWords ist empfehlenswert.

User-Daten werden primär ausgewertet in der Kategorie Zielgruppe (Audience). Wer im Rahmen von Attribution Modelling die Customer Journey seiner Kunden abbilden will und damit quantifizierbar zu machen, findet in dieser Kategore Optimierungsansätze , die die Effektivität der Assets und die Aussteuerung der Kommunikation deutlich erhöhen, auch über verschiedene Kanäle (Cross Channel) hinweg.

Alternativen zu Google Analytics

Neben Analytics und Piwik gibt es noch zahlreiche andere meist kostenpflichtige Tools:

  • Angelfish
  • Analog
  • AWStats
  • Matomo
  • Open Web Analytics
  • Sawmill
  • Splunk
  • Adobe Analytics
  • Data Workbench
  • Kissmetrics
  • Mixpanel
  • Exponea
  • GoSquared

Für die ganz großen Web-Shops und Brands bietet Google die Analytics 360 Suite an. Lizenzgebühren ab 100.000 € aufwärts, also nicht unbedingt eine preiswerte Lösung für ambitionierte Mittelständler.

Hier mal ein Überblick über die Suites nach Marktpräsenz und Kundenzufriedenheit

Grid(R) Scoring for Digital Analytics