Nur attraktive Websites ziehen neue Kunden an – durch SEO & Content Marketing

Bienen werden von Farben angezogen

Homepage als ‚Visitenkarte‘ ist 2017 viel zu wenig

Der Online-Handel hat seinen Siegeszug vor allem dem Umstand zu verdanken, dass immer mehr Kunden nicht nur online suchen, sondern auch shoppen und das natürlich immer öfter über mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones.

Nicht nur Amazon, eBay oder Zalando sind erfolgreich in der Online-Akquisition von Kunden, sondern in den letzten 3 Jahren zunehmend auch viele mittelständische Unternehmen im B2B-Geschäft.

Von A wie Anwaltskanzlei über S wie Spedition bis Z wie Zahnarztpraxis.

In jeder Branche ist Online Marketing der Schlüssel zu Wachstum, Prosperität und Zukunftsfähigkeit geworden.

Gerade aber im Mittelstand sind nach meinen Beobachtungen nur die wenigsten Unternehmen bereit, für SEO-Leistungen zu zahlen.

Aus der Diskrepanz von hohen und höchsten Qualitätsanforderungen einerseits und der Website-Wirklichkeit von „Visitenkarten“-Homepages von KMUs andererseits, ergibt sich ein riesiges Potenzial für diejenigen Unternehmen, die für Suchmaschinen optimieren.

Hierbei sollte man sich vor Augen führen, dass für jede gebräuchliche Suchwort-Kombination nur jeweils die URLs auf Seite 1 der Google Ergebnisse (10 Plätze) 98% des gesamten Besuchertraffics aus Suchnachfragen als Klicks erhalten.

Wer die Optimierung nicht aktiv und professionell betreibt, hat nicht einmal die Chance bei selten nachgefragten „Orchideen“-Suchworten eine gute Platzierung bei Google zu erreichen.

Bei großen Medien-Firmen und Shopping-Portalen stellen interne SEO-Teams oder hinzugezogene SEO-Agenturen die Google-Platzierungen sicher. Außerdem setzen diese SEO-Suiten (z.B. Searchmetrics) ein, die den Optimierungsprozess (Analyse von Websites, Recherche von Keywords, Benchmarking, Reporting, Controlling) durchführen.

Kleineren Unternehmen stehen personalintensive Beratungsleistungen oder kostenintensive SEO Tools meist nicht zur Verfügung. Beratung und SEO Tools werden sich u.E. dort nicht durchsetzen, da die Budgets, bzw. Ausgabenbereitschaft der KMU für das Online Marketing in der Regel zu gering sind und nur sehr langsam zunehmen.

Die SEO-Suiten mit Lizenzkosten von mehreren Hundert € im Monat sind nicht verbreitet im Einsatz bei KMU, da die vorhandenen Marketing-Budgets dafür zu gering sind und die technischen Kenntnisse der möglichen Anwender dafür auch meist nicht ausreichend sind.

Die meisten Internet-affinen KMU bevorzugen eine Art DIY-Optimierung ihrer Website und versuchen das SEO-Thema Inhouse zu adressieren.

Dafür stehen Seminare, Werkzeuge und jede Menge Wissen und Halbwissen im Internet zur Verfügung, worunter brauchbares Expertenwissen eher mühsam zu finden und am Ende recht kostspielig ist und der Markt außerdem gekennzeichnet ist von vielen groß-sprecherischen Angeboten, die ihre mehr oder weniger substanzlosen und teilweise sogar schädigenden Leistungen anbieten (z.B. „Eintragung in 50 Suchmaschinen“, oder „1.000 Backlinks sofort“).

Dementsprechend groß ist die Zahl der potenziellen Kunden, die beim Thema SEO bisher kaum erfolgreich waren und neuen Angeboten gegenüber wenig aufgeschlossen sind.

Der beobachtete Mangel an seriösen und preiswerten SEO/SEM Services für KMU und die gleichzeitig steigende Bedeutung des Marketing- und Vertriebskanals Internet, der Medien-Shift von Print auf Online (Branchenbücher und Zeitungsanzeigen stark abnehmend, Online Marketing wie AdWords zunehmend) etc. verstärkt den Trend zu Inhouse SEO.