Die 12 teuersten WordPress Anfänger-Fehler vermeiden

Warum die meisten WordPress-Websites bei Google keine Chance haben und wie man diesen Umstand smart für sich ausnutzen kann.

WordPress ist das CMS der Wahl heute (2019)  für die allermeisten Websites, weitaus nicht nur für Blogs – die Schlacht um das erfolgreichste CMS ist wohl klar entschieden.

Das können wir sogar klar nachweisen: Für solche Messungen der Beliebtheit von Begriffen ist Google Trends perfekt.

Google Trends CMS
WordPress 2019 unangefochten, Typo3 war 2004 der Inbegriff eines modernen CMS, aber vielen zu komplex. Joomla hatte 2006 bis 2012 seine Blütezeit und seither sukzessive an Bedeutung verloren. Quelle:  Google Trends.

Typo3, Drupal und Joomla sind aus vielen Gründen weit zurückgefallen. Der wichtigste Treiber für den phänomenalen Erfolg von WordPress ist wohl die schiere Menge an kostenlosen PlugIns,  eleganten Themes und die gewaltige Entwickler-Gemeinschaft, die dieses System immer attraktiver macht.

Und noch eines macht WordPress sehr anziehend: es gilt als das Content Management System, für das man weder einen Webdesigner noch einen Entwickler braucht.

Dilettantismus kommt in den besten Familien vor

Aber auch das erfolgreiche WordPress hat seine Tücken, vor allem für Nicht-Nerds & Normalos von der nicht-programmierenden Front, die weder HTML, noch PHP mit der Muttermilch aufgesogen haben.

Am meisten gefährdet sind sich selbst überschätzende Dilettanten (das ist per se nichts schlimmes, unser Dichterfürst Goethe hielt sich auch in anderen Bereichen für kompetent und hat z.B. als naturwissenschaftlicher Laie eine Farbenlehre entwickelt und versucht Newton zu widerlegen) die meinen, ohne grundlegende Webmaster-Kenntnisse und ohne jegliche Erfahrung mit Web-Programmierung und Web-Design alles selbst machen zu können. Darunter sind Juristen, Mediziner, Kaufleute, Techniker, Sozialpädagogen, Künstler, Trainer, Berater, Projekt-Manager, Lehrer, Beamte etc. und die allermeisten davon – meiner Beobachtung nach – Männer 🤔, deshalb können wir hier einmal auf die weibliche Berufsform verzichten.

Im besten Fall macht man mit dem Do it Yourself bei WordPress nichts richtig kaputt und sich nur ein klein wenig lächerlich, wenn die Seite etwa kaum zu finden ist, sehr langsam ist oder ständig Fehler produziert – im schlimmsten Fall zieht es eine Schädigung der eigenen Reputation und strafrechtliche Folgen nach sich, etwa wenn sich herausstellt, dass die eigene Website gehackt wurde und von dort üble, kriminelle oder anstössige Werbung oder weitere Hackattacken ausgehen…👮🏻‍♀️

Wenn Du gehört hast, dass alles im Handumdrehen eingerichtet ist, und es gar nicht abwarten möchtest, bis die neue Website online ist, wirst Du bei einer hastigen Auswahl und Installation von Themes und Plugins aller Wahrscheinlichkeit nach einige gravierende und teils irreversible Fehler machen.

Fehler, deren Korrektur zeitintensiv, peinlich und teuer werden kann – daher habe ich mal die schlimmsten Fehler beschrieben, die Du vermeiden kannst – auch wenn Du Dir dafür erst mal noch ein wenig Zeit nehmen musst.😉

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