Die 12 teuersten WordPress Anfänger-Fehler vermeiden

Vorsichtig sollte man außerdem bei Premium-Plugins und Premium-Themes sein, die man z.B. via Themeforest kaufen kann. Was man hier oft vor allem bei den Plugins sieht, sind schnell zusammen gefrickelte Codes, die an die Masse verkauft werden sollen. Kommerzielle Plugins und Themes sollte man nie mit besserer Codequalität gleichsetzen!

Damian Schwyrz, IT Security Experte

4) Zu viele Kategorien & Tags

Eines der besten Features von WordPress ist die Möglichkeit, Inhalte mit Schlagworten (Tags) und Kategorien zu versehen. Unter Ausnutzung dieses großartiges Features, erstellen die meisten Menschen zu viele Kategorien und Tags.

Wenn Du nun wissen willst, wie viele Kategorien Dein  Blog haben sollte, lies hier weiter:

3-8 Kategorien und 3-8 Tags reichen also vollkommen aus für die allermeisten Websites. Für den Erfolg bei Google und für Deine Konversion ist weniger meist besser, es sei denn Du planst ein riesiges Raumschiff!

5) Das Stehenlassen der Standard-Einstellungen

Gib Deiner Website einen aussagefähigen Titel und überschreibe die Default-Einstellungen „just another blog“.

Das ist für Google sehr wichtig – also auch für Dich 😉

WordPress global bei Google Trends
Wer ab und zu mal über den großen Teich blickt, hätte es früher wissen können: WordPress setzt sich durch!

6) Die Verwendung nicht-sprechender URLs

Wie WordPress die URLs standardmäßig zusammensetzt nennt sich „WordPress Standard Permalink-Struktur“. Das solltest Du keinesfalls wählen.

Die Standard-Einstellung ergibt URLs wie www.deinesite.com/?p=110.

Dies ist gleichermassen schlecht für den GoogleBot und Besucher Deiner Site.

Eine benutzerfreundlichere Permalink-Struktur hilft in jedem Fall, mit Deiner Website höher in den Suchmaschinen zu erscheinen.

Nachdem Du WordPress installierst hast, ändere am besten sofort Deine Permalink-Struktur unter Einstellungen »Permalinks.

Für SEO verwendest Du natürlich geeignete Keywords in Deiner Permalink-Struktur.

Wer es ganz genau wissen will findet hier einen sehr guten Beitrag zum Thema.

7) Beim Hosting nur auf den Preis geschaut

Die meisten WordPress-Betreiber (und auch viele neunmalkluge WordPress-SEO-Spezialisten, die nicht einmal mit ihrem eigenen Blog bei Google gefunden werden), wollen einem Anfänger allen Ernstes raten, möglichst wenig für das Hosting auszugeben.  Hier werden munter Pakete empfohlen, die 3,99 € monatlich kosten, und wer mehr ausgibt, wird dann gleich für dumm erklärt.  Frei nach dem Motto: Hauptsache, der Kunde gibt das meiste Geld für die Entwicklung aus.

Natürlich steht es jedem frei, sich „reich zu sparen“, nur kommt man bei Google mit der „Geiz ist geil“ Mentalität nicht weit.

Sven (s.u. im Kommentar) hat völlig recht, wenn er vor den Lockvogelangeboten der Massenhoster warnt, denn dann ist der Ärger vorprogrammiert.

Was soll denn schon schiefgehen?

Was diesen Billig-Angeboten fehlt, ist die Möglichkeit, wichtige Server-Einstellungen, die die Performance maßgeblich beeinflussen, einzustellen.
Die Geschwindigkeit, mit der der Server arbeitet, ist für Google mittlerweile sehr sehr wichtig geworden. Speed ist ein Riesenthema bei SEO.

Und wer sich den Plattenplatz und den Hauptspeicher und die Netzwerkverbindung mit Tausenden anderen Hobby-Websites teilen muss, wird sehr bald merken, dass er genau den Service, die Verfügbarkeit und die Performance erhält, den er bezahlt.
Nicht zu klein einsteigen – der Wechsel ist fürchterlich
Du hast Dir bestimmt etwas dabei gedacht, dass es (diesmal) WordPress als CMS sein soll.

Du hättest ja auch einen durchaus veritablen Homepage-Baukasten wie Jimdo oder Wix aussuchen können.

Damit hättest Du sehr wenige Probleme, denn, ob Du es nun glaubst oder nicht, die Jimdo-Leute sind wirklich Profis, die auch Profis bedienen können. Du willst aber ein „echtes“, das beste sogar, CMS.

Lieber gleich einen guten Hoster

Wenn Du an Deinen Erfolg glaubst, wird Deine Website schnell sehr viele Besucher, Pageviews, Klicks etc. erhalten. In dem Moment, in dem Du richtig erfolgreich bist und durchstartest, wirst Du ein skalierbares System brauchen, dass mit dem Ansturm fertig wird, ohne zusammen zu brechen.

Der Umzug zu einem besseren Hoster ist furchtbar und dauert viel länger als Du ahnst.  Das ist keine gute Option, bei dieser Gelegenheit werden leider auch in der Regel so viele Fehler gemacht, dass dies ein eigenes Kapitel füllen würde.

Ein Daumenwert:  Wenn es Dein optimistisches Ziel ist, in 6-12 Monaten 30.000 Besucher im Monat zu haben, sollte Dir das Hosting ca. 40 € wert sein, bei 10 € im Monat kannst Du locker bis zu 1.000 Besucher monatlich bei höchster Serververfügbarkeit  99,9% bedienen.

Und dann hast Du alles, was Du brauchst und Reserven, die Dich ruhig schlafen lassen.

Mittwald, Alfahosting und Domain Factory haben sich als Hoster für WordPress sehr bewährt – ein Blick in die Foren und ein bisschen Google-Recherche kann auch nicht schaden. Mit Hetzner habe ich leider zuletzt unerfreuliche Erfahrungen gemacht, die haben sich wohl in den letzten Jahren verschlechtert.

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