In 8 Schritten erfolgreich mit Google: Ein AdWords-Tutorial für Einsteiger

In 8 Schritten zu neuen Kunden – eine AdWords-Tutorial für Unternehmen, die ihr Web-Marketing selbst in die Hand nehmen wollen.

Ihre Website ist unerreichbar für Besucher – wie dieser Porsche!
Entspricht dies der Situation Ihrer Website?

Auf Ihre Webseiten kommen kaum Besucher, weil sie so gut wie unsichtbar ist?

Google bevorzugt offensichtlich die Webseiten Ihrer Konkurrenten und Branchenfremder bei den organischen Ergebnissen?

Unter wichtigen Keywords wird Ihr Unternehmen nicht gefunden, Ihre Wettbewerber aber recht gut. Sie wollen nicht in Suchmaschinen-optimierung (SEO) investieren, oder diese dauert Ihnen zu lange. Ihre Konkurrenten investieren außerdem permanent in AdWords-Werbung und Sie verlieren Marktanteile.

Sie wollen diesem Treiben nicht weiter zusehen und interessieren sich für AdWords – haben aber gehört, dass dafür Spezialwissen erforderlich sei, über dass nur spezialisierte und Google-zertifizierte Agenturen verfügen sollen.

AdWords Kampagnen sind nur was für Agenturen oder Spezialisten?
Lassen Sie sich das nicht einreden. Sie können das sogenannte Keyword Advertising sehr kostengünstig und effizient im eigenen Unternehmen durchführen.

Alles, was Sie dafür brauchen, sagen wir Ihnen hier. Gut, falls Sie bereits jetzt schon 2 Mio. € Umsatz p.a. im Web generieren und 5.000 € im Monat als Keyword-Advertising-Budget veranschlagen , dann sind Sie tatsächlich auf die Google AdWords-Experten der Online-Performance-Marketing-Agenturen angewiesen, für kleine und kleinste Budgets können Sie aber mit Haus- und Bordmitteln respektable Ergebnisse erzielen, wenn Sie sich dafür ein wenig Zeit nehmen (ermittelter Zeitbedarf für AdWords-Steuerung) und ein gewisses technisches, mathematisches und  betriebswirtschaftliches Grundverständnis mitbringen, das wir bei Ihnen und Ihren Mitarbeitern voraussetzen dürfen.

Welche Schritte sind nun zu gehen beim erfolgreichen Google AdWords-Einsatz?

 

In 8 Schritten zum AdWords-Erfolg

Zielkunden und Markt

1. Welche Kunden wollen Sie ansprechen? Können Sie Ihre Zielgruppe sinnvoll eingrenzen? Was wollen Sie diesen Kunden offerieren? Wie lauten Ihre USPs? Wie nennen Ihre Kunden ihr Problem, was Sie lösen können? Mit welchen Begriffen werben Ihre schärfsten Konkurrenten?

Das Ergebnis der Beantwortung dieser Fragen ist eine Stichwortsammlung, die Sie als Input in das Google AdWords Keyword Tool eingeben.

Die besten AdWords Keywords

2. Nachdem Sie die Begriffe eingegeben haben, erhalten Sie von Google AdWords-Vorschläge mit Klickpreisen, monatlicher Such-Nachfrage und vielen anderen interessanten Parametern und Indikatoren , darunter v.a. die Wettbewerbsintensität.

Haben Sie noch kein Google-Adwords-Konto, dann sollten Sie sich eines anlegen, denn dies werden Sie noch für eine Vielzahl von nützlichen und kostenlosen Anwendungen brauchen. Selbstverständlich können Ihnen hier auch SEM-Agenturen behilflich sein und lege Ihnen gerne ein Konto an und schreiben Ihnen obendrein noch 75-100 € gut für Ihre erste Kampagne! Nur lernen werden Sie dann nahezu nichts – und dann brauchen Sie streng genommen auch nicht dieses SEM-Tutorial. Daher empfehlen wir Ihnen, diese ersten Schritte auf eigene Faust zu gehen, Sie werden sehen, die Lernkurve ist sehr steil!

 

Womöglich kennt Google die besten Keywords für Ihre Website?
Eine gute Möglichkeit ist ebenfalls, statt in das Feld Keywords, das rechts benachbarte Feld “Domains” auszufüllen und dort Ihre Domain einzugeben. In diesem Fall sucht Google nach passenden Suchbegriffen für den von Google vermuteten Schwerpunkt Ihrer Website, also möglichen AdWords, die bei ähnlichen Websites erfolgreich waren und sind. Dies ist jedoch nur zu empfehlen, wenn Sie eine aktuelle und inhaltsreiche Website unterhalten – sonst sind die Ergebnisse sehr ernüchternd, entsprechen aber in jedem Falle dem Relevanz-Zustand Ihrer Webseiten aus der Sicht von Google.

Exportieren Sie mindestens 50, besser 100 Keywords aus dem Google Keyword Tool (Übersicht der besten Keyword Tools). Sie werden diese gleich brauchen.

 

Anzeigentexte entwerfen
3. Überlegen Sie sich Slogans, die einen potentiellen Kunden veranlassen könnten, auf Ihre AdWords-Anzeige zu klicken. Beobachten Sie auch intensiv den Wettbewerb und versuchen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale in eine auffordernde Werbeaussage zu kleiden. Schreiben Sie  mindestens 10-20 verschiedene Anzeigentexte für Ihre Keywords.

Budget festlegen

4. Wie viel ist Ihnen ein neuer Kunde wert? Wie lange halten Kunden bei Ihnen? Über den Lifecycle des typischen Kunden wird wieviel Gewinn generiert? Was kostet die Kundengewinnung in anderen Kanälen? Sie wissen es natürlich, oder? Sonst wird es aber höchste Zeit, ohne diese Zahlen ist Marketing nämlich Blindflug ohne Instrumente! Abhängig von den Marketing- und Vertriebs-Kosten für einen neuen Kunden und der gewünschten Anzahl neuer Kunden oder Umsätze sollten Sie das Budget ansetzen. Wollen Sie 200.000 € Umsatz generieren, ist bei einer Netto-Rendite von 12% ein Viertel der erwarteten Gewinne ein Budget für die ersten 3 Monate.

Da Sie noch Erfahrung sammeln müssen, beginnen Sie mit einem Zehntel der Summe. In unserem Beispiel also mit 800 € für den ersten Monat. Im nächsten Monat das Dreifache und im letzten Monat das 6-fache des ersten Monats.

Landing Page bauen

5. Erstellen Sie eine Landing Page für Ihre AdWords-Kampagne, die exakt zu den Slogans passt, und den Klick-Kunden genau da abholt, wo er durch Ihre Anzeige hingekommen ist. Wenn Sie nixcht wissen, wie Sie das machen sollen, lassen Sie sich dabei beraten. Eine Beratung und die Produktion kostet etwa 1.000 – 5.000 €, dies ist gut angelegtes Geld, wenn Sie auf einen erfahrenen SEM/SEO-Spezialisten treffen.

 

Die Erwartung des Besuchers muss auf der Landing Page eher übertroffen werden, jetzt ist Ihr neuer Kunde bei Ihnen zu Gast. Wenn Sie ihn mit allgemeinem und abgegriffenem Marketing-Geschwafel abspeisen, wird er schnell erkennen, dass er auf Ihrer Seite nur Zeit verliert.

Bieten Sie Ihm, Ihrem Gast, nur das Beste – und ermuntern Sie ihn damit, sich zu identifizieren.

Downloads, Newsletter, White Paper, kostenlose nützliche Web-Tools oder interessante Tutorials können potentielle Kunden überzeugen. Wenn Sie sich hier Mühe geben, wird etwa jeder 20. – 50. Besucher seine E-Mail-Adresse hinterlassen oder Sie direkt kontaktieren.

 

Keywords und Regionen
6. Setzen Sie alle Keywords zunächst auf “weitgehend passend” oder “broad” und setzen Sie die Gebote auf automatisch. Für das tägliche Budget wählen Sie anfangs ein Fünftel der monatlichen Summe und setzen sie diese im Laufe von 3 Wochen auf etwa ein 1/25 des monatlichen Budgets. Wählen Sie eine zeitliche Schaltung für B2B nur während der Geschäftszeit und bei B2C 24h auch an Wochenenden. Testen Sie erst einmal ein Bundesland oder eine Region, wenn die Nachfrage eine 100%ige Auslastung Ihres Budgets zulässt. Später nehmen Sie dann weitere Regionen hinzu. Teilen Sie die Anzeigen auf unterschiedliche Kampagnen auf, wenn es sich um unterschiedliche Produktgruppen und Dienstleistungen handelt.

Konversionsoptimierung

7. Und jetzt beginnt die anstrengendste, detailreichste und zeitintensivste Arbeit: Die Konversionsoptimierung!

Zunächst mal installieren Sie Google Analytics und setzen Konversionsziele. Das Werkzeug ist gut erklärt und selbst für IT-Laien leicht bedienbar. Damit können Sie Ihren Besuchsverkehr analysieren und erkennen, welche Besucher mit welchen Keywords, wie lange auf Ihren Seiten waren. Die Analyse liefert Ihnen wichtigste Hinweise über die Akzeptanz und Qualität Ihrer Website. Wenn Sie die Daten einmal wöchentlich auswerten und interpretieren, sollten Sie die Keywords, Ihre Schaltung und die Seiten entsprechend anpassen. Sind die gewünschten Ergebnisse in der nächsten Woche besser, haben Sie an den richtigen Stellschrauben gedreht.

Sie bekommen mit der Zeit ein Gefühl für das Instrumentarium und die Zusammenhänge, vor allem über die Bedeutung der Klickrate der Gebotsoptimierung.

Im AdWords Account Keywords und Anzeigen optimieren

8. Da Sie Ihre Ziele in den seltensten Fällen auf Anhieb erreichen, müssen Sie sich ebenfalls intensiv in Ihrem AdWords-Account mit den Anzeigen und den Keywords beschäftigen. Nach einer Woche pausieren Sie alle Keywords und Anzeigen, die eine unbefriedigende Klickrate (CTR) geliefert haben und lassen sich weitere Keywords von Google vorschlagen. Sie werden anfangs genug mit der Schaltung in der Google-Suche zu tun haben, daher raten wir von einem Placement in den Display-Partner-Sites ab. Stellen Sie fest, dass Ihre Gebote nicht auf den bevorzugten HighPerformanceAdvertising (HPA) Plätzen oberhalb der organischen Suchergebnisse  erscheinen, sondern unter 4-10, oder überhaupt nicht, dann erhöhen Sie das Gebot bis Ihre Anzeige die Plätze 1-3 erreicht. Sie sichern sich damit das höchste Aufmerksamkeits-Potenzial.

Für jede Stufe gibt es hervorragende Tools, mit denen die Arbeit Spaß macht und die Zeit und Geld sparen. Kostenlose Tools sind auch darunter, die besseren sind aber kostenpflichtig.

Alles kann auch manuell gemacht werden, aber davon möchten wir eher abraten.

Am Ziel: Ein Gewinner steht schon fest!
Fazit: Nach 3 Monaten sind Sie, wenn Sie sich nicht allein durchgewurstelt haben, sondern professionelle Hilfe in Anspruch genommen haben, wie etwa durch den Besuch eines Google AdWords Seminars nicht nur viele Erfahrung reicher, sondern haben einen zusätzlichen Marketing- und Vertriebskanal aufgebaut, der Ihnen immense Umsätze und Gewinne einbringen kann.

Falls Sie nach 3 Monaten keine neuen Besucher und Projekte/Umsätze generieren konnten, haben Sie bestimmt etwas falsch gemacht – denn Google AdWords funktioniert eigentlich immer, zumindestens für Google ;-).

Google Keyword Tool

Das Google Keyword Tool ist tot – es lebe der Keyword Planer!

(zuletzt aktualisiert am 07.01.2018)

Keyword Planer von Google
Wer die Suchnachfrage für den Suchbegriff keyword tool suchte, wurde mit einer Fülle von hochrelevanten Informationen v.a. auch für SEO versorgt. Das ist leider seit Juli 2013 Geschichte. Das neue Tool heißt Keyword-Planer und kann viel weniger.

Vom kostenlosen Google Keyword Tool über Einsteiger-Tools wie onpage.org bis hin zu SEO Suiten wie Searchmetrics

Das Keyword Tool von Google ist war ein unentbehrliches Hilfsmittel bei der Keyword Recherche, nicht nur für AdWords-Kunden, sondern für alle SEO-Experten.

Daher kennen und nutzen SEO-Agenturen und SEOs selbstverständlich umfänglich das von Google kostenlos bereitgestellte AdWords Keyword Tool.

Das ist seit Juni 2013 Geschichte. Google hat das Tool vereinfacht und nennt es nun Keyword Planer. Das bisherige Keyword-Tool war auch anonym verfügbar, heute unterstützt Google mit dem Keyword Planer nur noch eingeloggte User, zahlende AdWords-Kunden in aktiven Kampagnen.

Die Besonderheiten des Google Keyword Tools lagen in der Bereitstellung der monatlichen Suchnachfrage (Suchvolumen), der Nennung der CPCs, der Anzahl der Suchergebnisse (Mitbewerberdichte) und der Generierung von mehr oder weniger „verwandten“ Suchbegriffen.

Damit wurde die Suchmaschinenoptimierung in dem elementaren „Keyword Recherche“-Bereich von Google selbst entscheidend unterstützt.

Neben den Google Webmaster Tools der Google Search Console und Google Analytics war das Google Keyword Tool das dritte wichtige Werkzeug bei der Suchmaschinenoptimierung.
Das hat Google offensichtlich nicht gefallen und darum wurde auch dieses Werkzeug abgeschaltet und ersetzt durch den Keyword Planer.

Schlägt das Google Keyword Tool brauchbare Keywords vor?

Wer selbst eine Google AdWords-Kampagne plant (unser SEM-Tutorial) oder eine eigene bestehende Kampagne optimieren will, kennt sicherlich das Google AdWords Keyword Tool.

Ich habe festgestellt, dass dieses Tool nur wenigen Kunden bekannt ist und erst recht nicht, wie wertvoll die Informationen, die sich daraus für die SEM-Kampagen aber auch für SEO gewinnen lassen.

Aber eines nach dem anderen. Erst einmal für alle Neueinsteiger die Information, wo sie dieses überaus wertvolle und nützliche und sogar kostenlose Tool finden.

Andere Keyword- und SEO Tools (nicht von Google)

Kein Google-Konto macht wenig Sinn

Da wir hier nicht über irgendeine Suchmaschine und eine Online-Marketing-Firma reden, sondern über DIE Suchmaschine, die mit Online Marketing mittlerweile mehr Geld verdient, als alle Print-Werbung zusammengenommen (in USA, in Europa kommt es mit einer Zeitverzögerung von ca. 1-2 Jahren), mit einem Monopol-artigen Marktanteil von 94% (in Deutschland 09/2017) können wir uns die Google-Account-Abstinenz der Datenschutz-Bedenkenträger nicht leisten (wir werden eh von der NSA belauscht, oder kennen Sie echte deutsche oder wenigstens eine europäische Suchmaschine? ;-)) und haben ein Konto bei Google, was jedermann Zugang zu wertvollsten Informationen und Dienstleistungen verschafft.

Diesen Zugang vorausgesetzt, können wir ohne Eingabe von lästigen Captchas den Keyword Planer in Google AdWords nutzen. Also Google AdWords in Google.de eingeben, klicken, anmelden und unter Tools und Analysen (s. Bild) auf Keyword Planer klicken.

Wieviele suchen und wer bietet mehr?

Nun können einfach ein Wort oder eine Wortgruppe eingegeben werden, zusätzlich am besten noch die Website, für die gesucht wird und dann liefert das Google Keyword Tool für die Suchbegriffe eine beachtliche Anzahl entscheidungs-vorbereitender, qualifizierender Informationen:

  1. Wettbewerbsintensität
  2. monatliche globale Suchanfragen
  3. monatliche lokale Suchanfragen
  4. Anzeigenanteil
  5. Google Such-Werbenetzwerk
  6. Anteil bei Suchanfragen
  7. ungefährer CPC (Cost per Click)
  8. lokale Suchtrends
  9. von Webseite extrahiert

Für die meisten Nutzer ist das schon so viel an Daten, dass sie die Übersicht verlieren oder sich verzetteln, daher empfehle ich Einsteigern sich auf 1, 3 und 7 zu konzentrieren.

Weitgehende Übereinstimmung ist häufig mit hohen Streuverlusten verbunden

Nebenbei bemerkt ist die Kontext-Hilfe vom Google Keyword Planer sensationell gut, also bei eventuellen Fragen nicht gleich verzagen, sondern dran bleiben.

Bisher sollte auf der linken Seite vom Google Keyword Tool unter Übereinstimmungstypen besser [Exakt] eingestellt werden, denn die Default-Einstellung weitgehend (broad match) lieferten in der Regel zu optimistische Prognosen über die Suchnachfrage. Das war sicher von Google gewollt, denn schliesslich hat Google ein massives wirtschaftliches Interesse an höheren Umsätzen durch mehr Klicks.

Ob diese Klicks, am Ende aber auch von der Zielgruppe stammen und ordentlich Konversionen generieren, dafür ist jeder Anzeigenkunde selbst verantwortlich und sollte daher nicht zu großzügig mit Werbegeldern um sich werfen und durch broad match Einstellungen Streuverluste verursachen.

Mittlerweile sind die Daten nur für die genaue Suche verfügbar – Google hat also gelernt, dass User die optimistischen Prognosen nicht schätzen.

Die Keyword-Daten vom Google Keyword Tool für eine Entscheidung vorbereiten

In den erweiterten Optionen und Filter – Einstellungen lassen sich die Keyword-Daten, Google nennt diese Keyword-Ideen vor allem für Länder, Sprachen und Endgeräte einschränken, bzw. für bestimmte Suchvolumen-Größenordnungen filtern.

Sind die Keyword-Ideen (neu ist direkt daneben im Beta-Stadium eine Option Anzeigengruppen-Ideen zur Strukturierung der Anzeigen, auf die wir hier jetzt noch nicht eingehen wollen) ausgegeben, können diese Daten nach Relevanz oder nach den Spalten-Überschriften sortiert und markiert werden und anschliessend als CSV-Excel-Datei (oder weitere Formate, auch XML) herunter geladen werden zur weiteren Bearbeitung.

Diese Keywords können nun weiter verarbeitet werden und mit den gelieferten Informationen kann nun entschieden werden, welche Keywords zukünftig als AdWords geschaltet werden, bzw. auf welche Keywords zukünftig bestimmte Webseiten optimiert werden.

Wie man diese Keywords direkt für SEO Content nutzt, habe ich in meinem Blog-Post „Wie werden Keywords in Webseiten integriert“ genau beschrieben.

Dazu drei Daumenregeln für angehende Inhouse SEO:

1. Optimieren Sie nicht auf Keywords mit exakter Suchnachfrage <100, denn auf dem ersten Platz solllten sie mindestens etwa 40 Besucher im Monat erhalten, darunter ist die Optimierung nicht sinnvoll.

2. Suchen Sie auch Begriffe, unter denen Ihre Website schon Rankings unter den ersten 20 Suchergebnissen hat, d.h. ergänzen Sie die Liste (Keyword-Ideen) um die Rankings Ihrer sichtbaren Keywords.

3. Verschwenden Sie Ihre Optimierungsbemühungen nicht an CPC`s < 0,20 €. Es ist sehr gut möglich, dass mit diesen Begriffen nur unterdurchschnittliche Konversionsraten erreicht werden. Im B2B sollte 1,2 € sogar das Minimum sein, darunter gibt es fast keine konversionsstarken Keywords.

Für international ausgerichtete Kunden, und darunter sind in einem Export-Weltmeisterland wie Deutschland bekanntlich neben großen Konzernen auch sehr viele Mittelständische Unternehmen, die berühmten „Hidden Champions“, gibt es noch den Google Global Market Finder. Dieser übersetzt Keywords und findet die besten Keywords global.

Google Global Market Finder
Internationale Keywords über den Google Global Market Finder

Der Global Market Finder ermöglicht es Ihnen, weltweit die Relevanz von für Sie wichtigen Keywords festzustellen und damit neue internationale Märkte zu erschließen. Nach Eingabe Ihres Suchbegriffes in deutscher Sprache und Auswahl einer Region übersetzt der Google Market Finder in insgesamt 56 mögliche Sprachen und liefert exakte Informationen über die stärkste Nachfrage nach diesem Keyword. Der Global Market Finder lässt sich auch mit Google AdWords kombinieren und kann auf diese Weise zusätzlich einen Gebotsvorschlag sowie eine Analyse der Wettbewerbssituation im Ausland liefern, was eine Rentabilitätsberechnung beim Erschließen neuer Märkte erleichtert.

Weitere SEO Tools

Google-Optimierung qualifiziert für Suchmaschinen-Traffic
Insgesamt erhält Google & Co. monatlich 7,2 Milliarden Suchanfragen von den rund 58 Millionen Internet-Nutzern in Deutschland. Durchschnittlich startet jeder Nutzer 4 Suchanfragen täglich.

Dieses gewaltige Nachfrage-Volumen erreicht zu 90% die 20.000 besten Websites, allein 57% die TOP 1.000, während etwa 820.000 (ca. 12% der Summe aller  3,1 mio umsatzsteuerpflichtigen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und 4,2 mio. Selbständigen) weitere kommerzielle Websites und über 1,6 Mio private Homepages sich ca. 4% der Suchanfragen teilen.

Für kommerzielle Website-Betreiber gilt daher die mittlere Gruppe als Minimal-Ziel.

Dies gelingt nur jenen, die laufend aktiv ihre Google-Positionen durch Suchmaschinenoptimierung verbessern. Dass dies noch nicht einmal für viele große Unternehmen gilt, konnten wir in einerUntersuchung von 400 Websites deutscher Groß-Unternehmen zeigen.

Durch welche Keyword Marketing Maßnahmen wird das Besucher-Potenzial professionell ausgeschöpft?

Erfahren Sie, wie methodische und systematische SEO Beratung hilft, Ihre Ziele zu erreichen.