Backlink

Ein Rückverweis (englisch: backlink bzw. back-link) bezeichnet einen Link von einer Webseite auf meine Webseite.

Im Unterschied zu einem Inlink (Links innerhalb einer Domain/Website) und einem Outlink (externer Link auf andere Domain/Website) sind das also die Verweise, die von anderen Websites auf die eigene Website verlinken.

Brooklyn Bridge Netzwerk in New York City
Brücken verbinden Menschen und ganze Kontinente, (Hyper-)Links verbinden das Internet und damit das gesamte Universum.

Ein Link (auch Hyperlink) entsteht dadurch, dass ein Inhaltselement wie ein Text, Bild oder Video mit einem speziellen HTML-Code auf einen anderes Dokument, wie z.B. eine interne oder externe Webseite verweist.

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Der Hyperlink ist die Grundlage des Webs

Das href-Attribut macht den Link zu einem Hyperlink. Verbindet damit quasi distanzlos das Web zur totalen Matrix. Ich muss nun nicht mehr wissen, wo ein Buch, ein Dokument, ein Bild materiell gespeichert ist, sondern kann digital auf ein Klick zugreifen.

The world at our fingertips.

Und damit hätten wir einmal vor uns DIE Grundlage, was das WWW sooo einzigartig und damit unfassbar attraktiv macht:

Alles ist mit allem magisch verbunden! 🕸

Die Dokumente bzw. Seiten (eine Seite = Page ➡️URL im Web ist nichts anderes als ein „Dokument“) aller Websites/Server können durch Hyperlinks miteinander verbunden werden und durch einen einfachen Klick aufgerufen werden.

Immer dann, wenn z.B. in einem Text ein Verweis benötigt wird auf einen anderen weiterführenden Text, eine Fundstelle  oder ausführliche Erläuterungen in einem Lexikon wird direkt – durch Klick auf den Verweis (Link) – die andere Seite aufgerufen.

Links von externen Webseiten, also anderen Domains, werden von uns als Backlinks bezeichnet.

Backlink Bedeutung für das Ranking

In vielen Suchmaschinen wird die Anzahl der Rückverweise 🔙🔙🔙🔙… – ∞ als Indiz für die Linkpopularität oder Wichtigkeit einer Website verwendet. Und diese gelten als (immer noch!) wichtige Faktoren für hervorragende Rankings.

Googles mittlerweile nicht mehr aktualisierter PageRank-Algorithmus war ein Beispiel hierfür.

Auf die Backlinks hat der Betreiber einer Website in der Regel keinen direkten Einfluss.

Zur Generierung zusätzlicher Backlinks bzw. zur Beeinflussung des Linktextes und der Linkpopularität dienen unter anderem Linkbuilding, Referrer-Spam, Textlinktausch und Artikelverzeichnisse.

Das Aufspüren der Backlinks erfolgt mit Hilfe von Suchmaschinen, durch Auslesen der Referrer bei der Logdateianalyse oder durch spezielle SEO-Tools.

So kann man bei vielen Suchmaschinen eine Suchanfrage der Form „link:<URL>“ verwenden, um die Rückverweise auf die Webseite mit der angegebenen URL zu bestimmen.

Backlinks als Rankingfaktor und als Gelddruckmaschine

In den Jahren 2006-2016 hat die Bedeutung der Backlinks gegenüber anderen Rankingfaktoren deutlich abgenommen. (sagt u.a. Searchmetrics) Backlinks galten in der SEO-Szene etwa bis 2012  als einer der stärksten Faktoren des Algorithmus, nach dem Google die Reihenfolge (das Ranking) der organischen Suchergebnisse berechnet.

Mit „künstlichen“ Backlinks konnte ein Webseitenbetreiber auch thematisch vollkommen irrelevante Websites „pushen“, z.B. um Traffic zu generieren für Google Adsense. Wenn dann noch Klickbetrüger für die notwendigen Klicks (Pay per Click = PPC) auf ihren Websites gesorgt haben, waren Backlinks von Pagerank-starken Webseiten Gold wert.

Die Suchmaschinen-Betreiber haben irgendwann erkannt, dass die meisten Backlinks „künstlich“ bzw. unnatürlich entstanden waren und ausschließlich zum Ziel hatten, Webseiten in die vorderen Suchergebnisse zu manipulieren.

Der Kampf gegen das Linkbuilding

Ich habe Linkbuilding immer mit unerlaubtem Doping verglichen. Eine Zeitlang funktioniert beides – man darf sich nur nicht erwischen lassen.

Die Spam-Bekämpfer von Google können Seiten mit einer unnatürlichen Linkstruktur leicht identifizieren.

Die entsprechenden Algorithmus-Updates wie Panda und Penguin haben die Websites vieler Backlink-Spammer abgewertet.

Das sind z.B. Muster wie : viele Links aus Russland, Afrika etc., zu viele Links, zu spezifisch, zu schnell gewachsen, zu viele von einer einzigen Quelle/Domain, viele von bekannten Spam-Linkquellen, gekaufte Links etc.).

Die Backlinks von Social Media Plattformen werden ebenfalls von den Suchmaschinen bewertet, gerade diese liefern relevanten Websites mittlerweile einen großen des Traffics.

Jeder 5. in Deutschland nutzt einmal täglich mittlerweile Facebook, mehr tägliche Nutzer hat selbst Google nicht. (Quelle: Online-Nutzung in Deutschland aus der ARD/ZDF-Online-Studie 9/2017)

Im Zeitalter von Social Media kann auch in den Augen von Google eine Website, die kaum Social Media Backlinks z.B. von Facebook, Twitter oder Instagram generiert nicht relevant sein.
Sie wird daher in der Bewertung gegenüber Konkurrenzseiten, die diesen Malus nicht aufweisen, schlechter abschneiden.

Das hat sich unter Black Hat SEOs 😎natürlich herumgesprochen und erneut dazu geführt, dass einige es ein wenig zu gut gemeint haben, in dem sie diese Social Media Backlinks künstlich durch Bots bzw. manuell durch 400 €-Kräfte gesetzt haben.
Es hat nicht allzu lange gedauert und Google hat auch dieses (unnatürliche, manipulative) Treiben erkannt und entsprechend im Algorithmus für dieses Muster eine Penalty verankert.

Wenn die Backlink-Struktur einer Website diese Pattern aufweist, wird sie stark abgestuft bzw. wird eine neue Seite erst gar nicht unter die ersten 50 in den SERPs bei häufig eingegebenen Suchanfragen aufsteigen.

Heute, 2018, gehen wir davon aus, dass die lernenden KIs (Machine Learning bei Google) der Suchmaschinen unnatürliche Links sehr schnell erkennen.
Wir wären daher sehr vorsichtig mit aggressiven Linkaufbau-Strategien.

Unliebsame Backlinks können Webmaster mit dem Disavow-Tool entfernen bzw. entwerten.

 

 

Bildbearbeitung

Lightroom im Praxiseinsatz
Lightroom ist für die digitale Bildbearbeitung, was die Dunkelkammer für die analoge Photographie war. Erst hier werden die RAW-Dateien entwickelt“.

Die (digitale) Bildbearbeitung ist heute aus der Welt des Marketings nicht mehr wegzudenken. Ausnahmslos jedes Bild in der Werbung ist nachbearbeitet – manchmal etwas subtiler und häufig auch offensichtlicher.

In der digitalen Bildwelt ist die Bildbearbeitung in etwa vergleichbar mit der Entwicklung von analogen Fotos.

Genutzt werden dazu ausschließlich professionelle Anwendungen wie die Creative Cloud von Adobe mit dem Kernprodukt Photoshop.

Natürlich gibt es jedoch auch eine Unzahl von kostenlosen Programmen und Diensten, die das Bearbeiten von Bildern erlauben – dabei reicht jedoch keines dieser Tools an die Funktions-Mächtigkeit der Adobe Creative Cloud heran.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildbearbeitung

Digitale Hilfsmittel spielen dabei inzwischen eine große Rolle. Gerade das eingangs erwähnte Photoshop von Adobe ist dabei ein so populäres Tool, dass das englische Prädikat „to photoshop“ inzwischen als Synonym für die Bildbearbeitung genutzt wird.

In der professionellen Bildbearbeitung sind einige Merkmale wichtig, um möglichst gute Resultate erzielen zu können. Darunter fällt einerseits eine möglichst hohe Auflösung des Bildes, das darüber hinaus in einem unkomprimierten Format vorliegen muss, sozusagen noch nicht „entwickelt“.

Ist das nicht der Fall, machen Artefakte die Bearbeitung des Bildes unmöglich oder sehr schwer. Aus diesem Grund speichern gute Kameras alle Bilder auch in einem RAW-Format, da dies die problemlose Bearbeitung der Bilder erlaubt.

Für die erfolgreiche Bildbearbeitung sind umfangreiche Kenntnisse in Visueller Kommunikation erforderlich.

Bilder sollen heute Geschichten erzählen (storytelling) und sind meist für die Anziehung (Attraction) im AIDA-Prozess unentbehrlich.

Damit ein Bild das leisten kann, gilt es, Komposition, Farbe, Licht, Kontrast, Tiefenschärfe, Perspektive, Design auf die Bildaussage und für die Zielgruppe abzustimmen.

Die Bedeutung von Bildbearbeitung in der Werbung

Die Bildbearbeitung wird genutzt, um möglichst ästhetische Resultate hervorzurufen.

Unschärfe, Über- und Unterbelichtung, Kontrastschwäche, Bildrauschen, Rote-Augen-Effekt und stürzende Linien gehören zu den Fehlern, die in der Bildbearbeitung (Post Production) korrigiert werden können.

Auf den Titelbildern der Magazine sind die Gesichter der Prominenten makellos. Pickel und andere „Fehler“ werden wegretuschiert.

Das ist längst nicht nur beschränkt auf die Fotografie von Menschen, sondern auch von Produkten, die möglichst ohne Schwachstellen abgebildet werden sollen – in der Werbung für Autos etwa werden schon seit Jahren kaum mehr echte Autos fotografiert, sondern meistens am Computer erstellt und dann sehr umfangreich bearbeitet, um ein Resultat zu erzielen, das so in der Realität niemals möglich wäre.

Produktbilder in der Werbung unterliegen strengsten Qualitätsanforderungen, um z.B. bei Lebensmitteln Frische, Plastizität und Farbtreue hervorzuheben.

Denn Bier soll zum Trinken animieren, Flecken auf Obst sind unerwünscht und trotz eines 4-stündigen Shootings müssen Lebensmittel auf Bildern immer knack-frisch aussehen.

Buyer Persona

Der Begriff Buyer Persona hat im Online Marketing ein wenig die alte Zielgruppe verdrängt.

Das Konzept der Buyer Persona setzt auf die Hypothese auf, dass die (werbliche) Kommunikation heute nicht mehr mit den veralteten Methoden des Massenmarktes erfolgreich ist, sondern eine zielgerichtete Kommunikation mit genauer Kenntnis der Präferenzen und ca. 200 soziodemographischen Datenpunkten wie Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf, Einkommen, Gewicht, Sprache etc.  die Kunden wesentlich besser erreicht.

Vor allem die Kenntnis der „Pain“ und Gain“-Points der Buyer Persona erlauben nutzengerechte Content-Entwicklung, die den suchenden Kunden in seiner Erwartungshaltung bestätigen und seine, wenn auch nur eingebildeten Bedürfnisse befriedigen soll.

Der Aufstieg des Content Marketing hat diesen Ansatz beflügelt, um eine veritable Content Marketing Strategie zu erarbeiten und als Orientierung für die Content Entwicklung hat sich die Buyer Persona als sehr nützlich erwiesen.

Insbesondere für die Suchmaschinenoptimierung ist die Buyer Persona in den letzten Jahren immer zentraler geworden. Je besser ich meine Buyer Persona kenne, desto zielgerichteter kann ich meine Keyword-Strategie darauf ausrichten und ihre Suchintention mit meinem Content erfüllen.

Letzteres ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, um für die eigenen Webseiten bei Google Relevanz für bestimmte Suchanfragen zu erzeugen und damit eine hohe Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu ermöglichen.

Im Internet existieren brauchbare Anleitungen, um eine  Buyer Persona für sein Unternehmen oder für bestimmte Produkt- und Servicebereiche aufzubauen.

Diese Methoden werden mittlerweile auch sehr stark von einigen Medien angewendet und dadurch besteht die Gefahr, dass Menschen nur noch Informationen erhalten, die sie bestätigen. (Gefahr der Blase) Dadurch können bestehende Vorurteile verfestigt und der demokratische Dialog erschwert werden. Vor allem Populisten (beispielhaft D. Trump oder Boris Johnson) nutzen diesen Effekt stark aus.